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Stadtwerke unterstützen Tanz-Weltmeisterschaft

Udo Gantzke bildet mit Bernd Petzold seit 1. Januar neue Doppelspitze des städtischen Unternehmensverbundes

Gera. Der neue Mann an der Spitze der Stadtwerke Gera ist seit Dienstag im Dienst. Udo Gantzke, bisher kaufmännischer Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Landkreis Gifhorn GmbH und zudem Leiter Finanzen der Osthannoverschen Eisenbahnen AG in Celle, bildet künftig zusammen mit dem technischen Vorstand Bernd Petzold die neue Doppelspitze des Unternehmensverbundes. Der "Neue" übernahm auch zum 1.1. die Geschäftsführung der Geraer Verkehrsbetrieb GmbH.

Der 43-jährige Diplom-Kaufmann wohnt bereits in Gera, im Sommer kommen seine Frau, die 2-jährige Tochter und der 6-jährige Sohn nach. "Meine Familie freut sich auch auf Gera. Vor allem mein Sohn ist begeistert. Denn er fand den Tierpark hier ganz toll", so Udo Gantzke. Der Mann aus dem Norden Deutschlands hat sich auch mit dem Netz des GVB schon vertraut gemacht, ist viele Linien schon gefahren. An seinem ersten Arbeitstag lernte er schon einen Großteil der Mannschaft in den Stadtwerken und beim GVB kennen.

Heute begrüßte ihn OB Dr. Norbert Vornehm als Stadtwerke-Aufsichtsratsvorsitzender offiziell und übergab ihm symbolisch den Staffelstab. Denn Udo Gantzke übernimmt jetzt die Aufgaben, die der Oberbürgermeister bis Juni 2006 inne hatte.

Dr. Vornehm und der technische Stadtwerke-Vorstand Bernd Petzold dankten bei der Gelegenheit dem Team, das bis 31.12. die Geschäfte bei den Stadtwerken und beim GVB führten. Dr. Richard Fischer verantwortete den kaufmännischen Vorstand der Stadtwerke zusammen mit Prokuristin Andrea Stößel. Und beim GVB sorgten die Prokuristen Annerose Röder und Harald Berger für einen reibungslosen Betrieb. "Sie alle haben diese Aufgaben nicht einfach nur gemacht um eine Zeit zu überbrücken - Sie alle waren mehr als 100 Prozent für die Unternehmen da. Dafür danke ich Ihnen recht herzlich", so Petzold.

Udo Gantzke und dem gesamten Stadtwerke-Verbund steht ein Jahr voller Herausforderungen bevor. Die Energiewirtschaft kämpft bundesweit mit den Anforderungen des neuen Energiewirtschaftsgesetzes und der unberechenbaren Entwicklung der Gas- beziehungsweise Ölpreise. In der Wohnungswirtschaft und beim öffentlichen Verkehr erfordern die demografischen Entwicklungen zukunftsfähige Konzepte. Mit der Neugründung eines Entsorgungsunternehmens, an dem die Stadtwerke die Mehrheitsanteile halten und in das Leistungen der Stadtwirtschaft einfließen sollen, stehen Umstrukturierungen innerhalb des Verbundes an. "Wir brauchen einen leistungsfähigen, modernen Verbund, der die Geraer zuverlässig und zu fairen Preisen versorgt, der zugleich Wirtschaftsfaktor und stabiler Arbeitgeber ist - und der durch seine Verwurzelung in der Region auch hier in Gera durch die Unterstützung von Vereinen, Verbänden oder Veranstaltungen ein multifunktionaler Motor ist. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg", so Vornehm. Er erwarte vor allem das Ausschöpfen weiterer Synergien innerhalb des Verbundes und darüber hinaus auch mit der Stadtverwaltung. "In Gera bauen wir noch viel zu sehr viele kleine Eigenwelten auf. Dabei könnten wir viel Geld sparen, wenn wir beispielsweise bei der Datenverarbeitung einheitliche Systeme anwenden", so Vornehm. Zusammen mit Bernd Petzold hatte Vornehm schon mehrere Synergieeffekte erzielen können. Aber darüber hinaus setzten die Eigenständigkeiten der Tochtergesellschaften oftmals Grenzen. Deshalb sei die vom Stadtrat kürzlich genehmigte Satzungsänderung sehr hilfreich, denn der Vorstand verfüge jetzt über mehr Möglichkeiten, unternehmensübergreifend zu koordinieren.

Zur symbolischen Staffelstabübergabe v. l.: Bernd Petzold, OB Dr. Norbert Vornehm, Dr. Richard Fischer, Andrea Stößel, Udo Gantzke, Harald Berger und Annerose Röder.

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